Kein Licht, kein Handynetz, keine Ampeln: Dieses Blackout-Szenario probte Nürnberg heute bei der Katastrophenschutzübung „Black Noris 2026“.
Am heutigen Samstag übten zahlreiche Behörden und Organisationen das koordinierte Vorgehen bei einem großflächigen Stromausfall in Nürnberg. Beteiligt waren unter anderem Hilfsorganisationen, Feuerwehr, THW, Polizei, kirchliche Einrichtungen und die Stadt Nürnberg.
Im Rahmen der Übung wurden zudem Katastrophenschutz-Leuchttürme, Notfall-Infopunkte und Betreuungsstellen in Betrieb genommen. Sie dienen im Krisenfall als Anlaufstellen für die Bevölkerung, etwa bei Ausfällen von Strom oder Kommunikation. Dort gibt es Informationen, Unterstützung in dringenden Fällen und die Möglichkeit, Notrufe abzusetzen. Insgesamt stehen dafür im Stadtgebiet 58 Hilfseinrichtungen bereit.
Das DLRG-Zentrum in der Erlenstraßen in Gibitzenhof ist einer dieser Leuchttürme, in dem 12 Einsatzkräfte sowie 2 städtische Mitarbeiterinnen zur ergänzenden Betreuung mit Rat und Tat zur Verfügung standen. Im Laufe des Vormittags suchten mehrere Mimen den Notfall-Infopunkt auf mit vielfältigen Anliegen sowie medizinischem Versorgungsbedarf. Hierfür stand die mobile Sanitätsstation, Kranken- und Rettungswagen zur Verfügung. Dank zweier Notstromaggregate konnte eine Stromgrundversorgung aufrechterhalten werden.
Unser Hinweis: Nutzen Sie den heutigen Tag auch, um sich mit dem Thema Krisenvorsorge zu beschäftigen. Sprechen Sie mit Ihrer Familie über Treffpunkte, Hilfe für Angehörige oder Nachbarn und darüber, was zu tun ist, wenn Strom und Telefon länger ausfallen – und informieren Sie sich, wo der nächste Notfall-Infopunkt in Ihrer Nähe ist.
Informationen der Stadt Nürnberg finden Sie unter:
https://www.nuernberg.de/internet/notfallvorsorge_katastrophenschutz/index.html